Über Uns
Informationen zur Gesellschaft
Die Deutsche Gesellschaft für pädiatrische Infektiologie (DGPI) wurde im Jahre 1991 als eingetragener Verein gegründet, der aus der Arbeitsgemeinschaft Infektiologie der Gesellschaft für Pädiatrie der ehemaligen DDR und der Kommission für Infektionskrankheiten der Deutschen Gesellschaft für Kinderheilkunde in der Bundesrepublik Deutschland hervorging.
Gründungsversammlung
An der Gründungsversammlung der Deutschen Gesellschaft für pädiatrische Infektiologie am 30.05.1991 in München im Rahmen einer Veranstaltung des Deutschen Grünen Kreuzes (Präsident Prof. Dr. H. Spieß) nahmen 72 Kolleginnen und Kollegen teil. Die Initiative zur Gründungsversammlung ging auf die intensiven Kooperationsbestrebungen von Herrn Doz. Dr. Scholz in Berlin und Herrn Prof. Dr. Adam in München zurück. Mitglieder des ersten Vorstandes der DGPI waren Doz. Dr. Scholz (1. Vorsitzender), Prof. Dr. Stehr (2. Vorsitzender), Prof. Dr. Adam (Schriftführer), Prof. Dr. Roos (Schatzmeister) sowie Prof. Dr. Kreth, Prof. Dr. Wiersbitzky und Doz. Dr. Handrick als Beiräte. Die Mitgliederzahl nahm bis zum Frühjahr 1995 auf über 250 ordentliche und einige fördernde Mitglieder zu.
1. Vorsitzende der DGPI
- Dozent Dr. H. Scholz, Berlin 1991-1995
- Prof. Dr. Dr. D. Adam, München 1995-1999
- Prof. Dr. W. Handrick, Leipzig 1999-2001
- Prof. Dr. H. Schroten, Düsseldorf 2001-2005
- Prof. Dr. R. Berner, Freiburg, 2005-2009
- Frau PD Dr. R. Bruns, Greifswald, ab 2009
Satzung
In der 1991 von der Gründungsversammlung verabschiedeten und 1993 vom Amtsgericht München genehmigten Satzung der DGPI sind als Hauptziele des Vereins festgehalten:
- die wissenschaftlichen und praktischen Belange der pädiatrischen Infektiologie zu fördern und das Wissen über erregerbedingte Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen zu erweitern und zu verbreiten,
- wissenschaftliche Grundlagen für die bestmögliche Betreuung der Kinder und Jugendlichen mit Infektionen und ihrer Verhütung durch eigene wissenschaftliche Untersuchungen selbst zu erarbeiten und
- die nationale und internationale Zusammenarbeit auf dem Gebiet der der Infektiologie im Kindes- und Jugendalter zu pflegen.
Die Satzung der DPGI und der Weiterbildungsinhalt
für den Erwerb eines Diploms für pädiatrische Infektiologie können auf dieser Homepage aufgerufen und eingesehen werden. Download PDF
Richtlinien für Sponsoren
Jahrestagungen der DGPI und Kongresspräsidenten
Seit 1992 findet jährlich eine Tagung der DGPI an wechselnden
Orten statt:
1. Jahrestagung, Erlangen, November 1992 (K. Stehr)
2. Jahrestagung, Leipzig, November 1993 (W. Handrick, F.-B. Spencker)
3. Jahrestagung, Saarbrücken, April 1995 (F. Sitzmann)
4. Jahrestagung, Freiburg, November 1996 (H. Helwig)
5. Jahrestagung, Berlin, November 1997 (B. Schneeweiß)
6. Jahrestagung, Würzburg, Oktober 1998 (H.W. Kreth)
7. Jahrestagung, Kiel, November 1999 (H.-J. Schmitt)
8. Jahrestagung, Dresden, Oktober 2000 (R. Schwarze)
9. Jahrestagung, Leipzig, Mai 2001 (V. Schuster),
gemeinsam mit Kongress für Infektionskrankheiten und Tropenmedizin
10. Jahrestagung, Wiesbaden, November 2002 (S. Zielen)
11. Jahrestagung, Berlin, Februar/März 2003 (V. Schuster),
gemeinsam mit Kongress für Infektionskrankheiten und Tropenmedizin
12. Jahrestagung, Mainz, Juni 2004 (H.-J. Schmitt)
13. Jahrestagung, Düsseldorf, Mai 2005 (H. Schroten),
gemeinsam mit 22. Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Pädiatrische Immunologie (API)
14. Jahrestagung, München, April 2006 (B.H. Belohradsky, J. Liese, U. Wintergerst)
15. Jahrestagung, Basel, Mai 2007 (U. Heininger)
16. Jahrestagung, Erlangen, Mai 2008 (T. Zimmermann)
17. Jahrestagung, Bremen, April 2009 (H.-I. Huppertz),
gemeinsam mit Gesellschaft für Kinder- und Jugendrheumatologie
Mitgliederversammlungen der DGPI finden jeweils während der Jahrestagungen statt. Der Vorstand der DGPI (bestehend aus 1. Vorsitzenden, 2. Vorsitzenden, Schatzmeister, Schriftführer und 3 Beiräten) trifft sich in der Regel zu Sitzungen im Frühjahr und im Herbst (im Rahmen der Jahrestagung) eines Jahres.
Ausschüsse und Kommissionen
Innerhalb der DGPI wurden eine Reihe von Ausschüssen und Kommissionen gegründet, die sich mit unterschiedlichen infektiologischen Fragestellungen beschäftigen, Studienplanungen und - durchführungen übernommen haben oder allgemeine Empfehlungen zu diagnostischem oder therapeutischem Vorgehen verfassen.
Infektionsepidemiologie
Prof. Dr. R. v. Kries, München
Perinatale Infektiologie/Nosokomiale Infektionen
Fr. Dr. J. Meng-Hentschel, Homburg/Saar
Typische und atypische Mykobakteriosen
Dr. K. Magdorf, Berlin
Infektionspathogenese und Pathogenität
Prof. Dr. H. Schroten, Mannheim
Infektionen bei Neutropenie
Prof. Dr. T. Lernbecher, Frankfurt
DGPI-Handbuch
Als wichtigste Publikation der DGPI entstand 1995 als erstes deutschsprachiges Werk dieser Art das Handbuch zu Infektionen bei Kindern und Jugendlichen.
Nach der großen Akzeptanz des DGPI-Handbuches wurde bereits 1997 die überarbeitete und erweiterte 2. Auflage herausgegeben. Weitere Auflagen erschienen im Frühjahr des Jahres 2000 (3. Auflage) und Mitte 2003 (4. Auflage) herausgegeben. Die aktuelle 5. überarbeitete Auflage ist im April 2009 erschienen.
Im Auftrag der AG wissenschaftlich-medizinischer Fachgesellschaften (AWMF) hat die DGPI im Frühjahr 1996 14 Leitlinien zu Themen der pädiatrischen Infektiologie verfaßt, die seit 1998 überarbeitet und aktualisiert wurden. Seit 1997 ist die DGPI Mitglied in der AWMF. (gez. M. Weiß, Januar 1999)
